Quo vadis, Journalistenausbildung?
An der FH Joanneum steht man vor einem entscheidenden Umbruch. Vom Diplomstudium ausgehend wird “Journalismus und Unternehmenskommunikation” auf ein Bachelor-Studium herabgebrochen. Der neue Studiengang “Journalismus und PR” wird nicht nur ein Jahr kürzer sein, die Vortragenden müssen sich neu überlegen welche Inhalte kommuniziert werden sollen.
Heinz Wittenbrink, verantwortlich für den online Teil der Ausbildung, macht sich darüber öffentlich Gedanken. Für seinen Onlinebereich steht relativ wenig Zeit zur Verfügung. Außerdem sucht er nach einer geeigneten Formulierung für den Titel seiner Lehrveranstaltung.
Dabei sollte er noch glücklich sein. Wie aus dem Blog “Teaching Online Journalism”, der von Wittenbrink bestimmt verfolgt wird, hervorgeht sind auch beim großen Vorbild über dem Teich ähnliche Schwierigkeiten zu erkennen. Der Blog “Beyond Print” kritisiert, offenbar aus eigener Erfahrung, dass er für seine Ausbildung in anderen Fakultäten, in seinem Fall “Arts” wildern muss, um das zu bekommen was er sich erwartet: Eine multimediale Ausbildung. Kathrine Lackey kritisiert die verstaubten und altmodischen Journalistenschulen und dabei Studiert sie an der “Penn State” immerhin auf Rank 34 der weltbesten Unis.
Deswegen glaube ich, dass wir an der FH Joanneum uns noch durchaus glücklich schätzen können. Steigerungsmöglichkeiten sind trotzdem da, und es ist zu begrüßen, dass führende Vortragende sich öffentlich darüber Gedanken machen, wie man den Online-Bereich besser zum Studenten transportieren kann. Nur weiter so, ob man damit das fehlende Jahr in der Ausbildung wett machen kann? Ich hoffe es, glaube jedoch nicht so recht daran.































