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	<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 00:35:44 +0000</pubDate>
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		<title>&#8220;Klar muss sein: Der Stellenabbau ist unvermeidlich&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 00:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[100 Beiträge auf Nachrichtenfluss und dann so ein erschütterndes Thema: Die Zeitungskrise ist wieder einmal da. Zuletzt hat sie 2001/02 voll zugeschlagen. Thomas Knüwer von &#8220;Indiskretion Ehrensache&#8221; hat einen ausführlichen Artikel über den Abgang weiterer Redaktionsplätze veröffentlicht. Darin zitiert er einige Mails die innerhalb der Süddeutschen Zeitung kursieren.
Ob in einer solchen Medienwelt noch Platz für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>100 Beiträge auf Nachrichtenfluss und dann so ein erschütterndes Thema: Die Zeitungskrise ist wieder einmal da. Zuletzt hat sie 2001/02 voll zugeschlagen. Thomas Knüwer von <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1967" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.handelsblatt.de');" target="_blank">&#8220;Indiskretion Ehrensache&#8221;</a> hat einen ausführlichen Artikel über den Abgang weiterer Redaktionsplätze veröffentlicht. Darin zitiert er einige Mails die innerhalb der Süddeutschen Zeitung kursieren.</p>
<p>Ob in einer solchen Medienwelt noch Platz für junge aufstrebende Journalisten ist? Man darf zumindest zweifeln. Und obwohl manche <a href="http://jotpresse.wordpress.com/2008/11/11/money-money-money%E2%80%A6in-a-journalist%E2%80%99s-world/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/jotpresse.wordpress.com');" target="_blank">Studienkollegen </a>noch immer nicht in Pessimismus verfallen wollen: Mit Pessimismus hat das schon lange nichts mehr zu tun. Realismus ist das richtige Wort und der gibt uns Jungjournalisten allen Grund unsicher herumzuschauen.</p>
<p>Zur Veranschaulichung möchte ich euch hier eines der Mails die Thomas Knüwer zitiert ungekürzt darstellen:</p>
<p><span id="more-168"></span></p>
<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1967" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.handelsblatt.de');" target="_blank">Hier gefunden.</a></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Liebe Kollegen,</em></p>
<p><em>heute haben wir schlechte Nachrichten fürs ganze Team - weit schlechtere, als wir das noch in den letzten Tagen erwarten durften.</em></p>
<p><em>Die Finanzkrise, über die wir täglich schreiben und die sich mittlerweile zu einer Wirtschaftskrise geweitet hat, trifft die Süddeutsche Zeitung nun mit voller Wucht. Seit einigen Wochen brechen die Anzeigenaufträge massiv weg, die Prognosen für das nächste Jahr sind sehr schlecht, und der Verlag rechnet nicht damit, dass es bald besser wird. Dieser schnelle Einbruch war vor einigen Wochen, als mit der Austellung des Etats begonnen wurde, noch nicht absehbar. Und auch in den letzten Tagen gab es noch andere Signale aus dem Verlag, wie etwa dem Artikel von Marc Beise in der Umzugsbeilage zu entnehmen ist. Tatsächlich haben sich die Zahlen des Anzeigengeschäfts, das 60 Prozent des Umsatzes der SZ bringt, von Woche zu Woche verschlechtert. Der Rückgang des Anzeigengeschäfts, sagen Verlag und Chefredaktion, ist &#8220;dramatisch&#8221;.</em></p>
<p><em>Die Chefredaktion hat uns daher gestern nach Redaktionsschluss darüber informiert, dass es bei der Süddeutschen Zeitung einschneidende Sparmaßnahmen geben wird - so wie bei anderen Tageszeitungen auch. Durch diese Sparmaßnahmen soll verhindert werden, dass die Zeitung wie in der Zeitungskrise 2001/2002 wieder in die roten Zahlen rutscht. Die Redaktion muss daher ab dem nächsten Jahr mit weniger Personal und einem deutlich geringeren Etat auskommen. Dies hat der Herausgeberrat diese Woche entschieden. Für uns als Redaktion bedeutet dies: Wir müssen die Zahl der festen Mitarbeiter deutlich reduzieren. Dies betrifft gleichermaßen alle Ressorts. Aus Sicht des Verlags sind betriebsbedingte Kündigungen unausweichlich - es sei denn, die Redaktion findet einen anderen Weg, um den Personalabbau zu organisieren.</em></p>
<p><em>Wir sind davon überzeugt, dass es einen anderen, bessern Weg gibt. Chefredaktion und Ressortleitung werden daher in den nächsten Wochen mit Mitarbeitern darüber reden, ob sie freiwillig aus der Redaktion ausscheiden. Der Verlag will Mitarbeitern, die dieses Angebot annehmen, eine Abfindung zahlen. Wir werden bitten daher alle festen Mitarbeiter, die ohnehin über eine andere Lebensplanung nachdenken, über einen freiwilligen Abschied nachzudenken - versehen mit einer entsprechenden Abfindung.</em></p>
<p><em>Wir werden darüber hinaus prüfen, auf welche Mitarbeiter wir unter den veränderten Bedingungen auf keinen Fall verzichten können - und welche eher verzichtbar sind. Mit diesen Mitarbeitern werden wir anschließend über eine freiwillige Auflösung ihres Vertrags reden. Denn unser Ziel ist es, auch mit weniger Mitarbeitern künftig eine Zeitung mit sehr hoher Qualität zu produzieren. Dies ist gerade in einer Zeit wichtig, in der die Wirtschaftskrise von der XXX-redaktion eine besondere Kompetenz erfordert.</em></p>
<p><em>Klar muss dabei sein: Der Stellenabbau ist unvermeidlich.</em></p>
<p><em>Gelingt es der Redaktion nicht, diesen selber zu organisieren, wird der Verlag dies übernehmen - mit unabsehbaren Folgen für die Qualität des Blattes.</em></p>
<p><em>Auch beim Honoraretat und beim Reiseetat wird es ab dem nächsten Jahr deutliche Einschnitte geben - und zwar jeweils um 20 Prozent. Wir werden in den nächsten Wochen prüfen, wo sich diese Einsparungen realisieren lassen. Ein Einschnitt von 20 Prozent bedeutet dabei keineswegs, dass jeder fünfte Pauschalist gehen muss. Es gibt im Honoraretat noch etliche andere Posten, die erhebliches Einsparpotenzial bieten. So werden wir sicher künftig erheblich weniger Texte von Fremdautoren drucken. Auch die Bildhonorare werden wir überprüfen, ebenso die Reisetätigkeit. Künftig werden wir Interviews häufiger nur noch mit einem Redakteur oder Pauschalisten besetzen können. Auf aufwendige Reisen werden wir häufiger verzichten - wahrscheinlich auch auf das für 2009 vorgesehene Korrespondententreffen.</em></p>
<p><em>(Zur Anonymisierung wurde hier ein Teil entfernt) Auch wir sind seit gestern in einem Ausmaß beunruhigt, wie wir dies bisher nicht waren. Es ist auch kein Trost (aber man sollte es bedenken), dass es anderswo in der Wirtschaft nicht besser aussieht, sondern häufig noch weit schlimmer (Zur Anonymisierung wurde hier ein Teil entfernt).</em></p>
<p><em>Wir wissen auch, dass es schwer ist, sich unter diesen Bedingungen voll auf seine Arbeit zu konzentrieren. Aber gerade jetzt, in einer auch für die Tageszeitungen schwere Zeit, ist dies besonders wichtig - damit die Süddeutsche Zeitung im Lesermarkt (dem es immer noch deutlich besser geht als dem Anzeigenmarkt) auch in Zukunft erfolgreich ist.&#8221;</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Der ORF auf dem Weg ins super Internet</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/der-orf-auf-dem-weg-ins-super-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 00:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

		<category><![CDATA[Radio und Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[my2cents]]></category>

		<category><![CDATA[ORF]]></category>

		<category><![CDATA[superinternet]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Ein paar Tage wurde herum telefoniert und herum gefeilt. Jetzt ist die erste Version online.
Auf http://www.superinternet.at kann man endlich dem ORF konstruktive Vorschläge machen, wie sie sich aus ihrer selbst geschaffenen Internetmisere herauswurschteln können.

Wurschteln ist da eigentlich das falsche Wort. Denn das wird der ORF nur machen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Ein paar Tage wurde herum telefoniert und herum gefeilt. Jetzt ist die erste Version online.</p>
<p>Auf <a href="http://www.superinternet.at" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.superinternet.at');" target="_blank">http://www.superinternet.at</a> kann man endlich dem ORF konstruktive Vorschläge machen, wie sie sich aus ihrer selbst geschaffenen Internetmisere herauswurschteln können.</p>
<p><span id="more-167"></span></p>
<p>Wurschteln ist da eigentlich das falsche Wort. Denn das wird der ORF nur machen, wenn er so beratungsresistent bleibt wie man es bisher gewohnt war.</p>
<p>Lippenbekenntnisse in diesem Zusammenhang gibt es ja genug. Ob es dabei bleibt, oder die Vorschläge ernst genommen werden wird sich zeigen. Ich würde es dem ORF wünschen. Wir brauchen ja nicht von heute auf morgen das perfekte Internetkonzept. Aber zumindest ansatzweise in die richtige Richtung zu gehen, das kann man schon verlangen.</p>
<p>Auf das Medienecho bin ich schon gespannt. Chili.cc und die APA sollen noch heute berichten. Die Presse kommt morgen. Ob sonst noch jemand aufspringen wird?</p>
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		</item>
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		<title>Wo sich der ORF etwas abschauen sollte</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/wo-sich-der-orf-etwas-abschauen-sollte/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 18:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Radio und Fernsehen]]></category>

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		<category><![CDATA[ARD]]></category>

		<category><![CDATA[ORF]]></category>

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		<description><![CDATA[Kai Gniffke, Chefredakteur bei ARD-aktuell, macht es vor: er bloggt. Nein nicht halbherzig wie Armin Wolf, der keine Kommentare zulässt. Die Leute vom ARD machen das richtig. Mit Kommentarfunktion und auch noch zu relevanten, nämlich Sender-internen, Themen.

&#8220;Ja, dürfen&#8217;s denn das?&#8221;, wird man sich wohl in altkaiserlicher Manier im ORF fragen. Dabei würde dem ORF ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kai Gniffke, Chefredakteur bei ARD-aktuell, macht es vor: er <a href="http://blog.tagesschau.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.tagesschau.de');" target="_blank">bloggt</a>. Nein nicht halbherzig wie <a href="http://zib.orf.at/zib2/wolf/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/zib.orf.at');" target="_blank">Armin Wolf</a>, der keine Kommentare zulässt. Die Leute vom ARD machen das richtig. Mit Kommentarfunktion und auch noch zu relevanten, nämlich Sender-internen, Themen.</p>
<p><span id="more-166"></span></p>
<p>&#8220;Ja, dürfen&#8217;s denn das?&#8221;, wird man sich wohl in altkaiserlicher Manier im ORF fragen. Dabei würde dem ORF ein bischen Kommunikation gut tun. Den Schritt, den der deutsche öffentlich rechtliche Sender gestern schon gewagt hat, den wird man in Österreich morgen, oder übermorgen oder irgendwann, hoffentlich auch bald sehen.</p>
<p>Gestern hat nämlich die ARD ein neues Sendungskonzept zur öffentlichen Debatte gestellt. Die interaktiven Tagesthemen ermöglichen dem Zuseher die Sendung jederzeit zu stoppen und zusätzliche Informationen abzurufen. Von schriftlichen Analysen und Grafiken bis hin zu zusätzlichen Videos ist alles da.</p>
<p>Und nicht nur das! Die ARD erdreistet sich sogar, das ganze zur Diskussion zu stellen. Anders als früher, als fertige Sendekonzepte dem Zuseher auf den Bildschirm geklatscht wurden, kann man bei der ARD öffentlich Kritik an der Sendung üben.</p>
<p>Deswegen hat man vorerst auch nur einen Testballon mit etwas älteren Themen gestartet. Kai Gniffke erklärt den Grund dafür in seinem <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=1464" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.tagesschau.de');" target="_blank">Blog</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Uns ist klar, dass es auf Dauer zu wenig sein wird, lediglich Fernsehsendungen ins Netz zu stellen. Das wird den Möglichkeiten des Mediums nicht gerecht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Sendungskritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erhofft auf jeden Fall einiges aus diesem Testballon. Ein Ballon der beim ORF noch nichteinmal aufgeblasen wurde und dann wahrscheinlich nur heiße Luft beinhaltet.</p>
<p>Die Sendung zum anschauen gibt es hier: <a href="http://www.tagesschau.de/static/flash/ttinteraktiv/high/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.tagesschau.de');" target="_blank">Link</a>, denn in den Blogeintrag direkt integrieren kann man das Ganze (noch?) nicht. Aber gut, der Weg ist lang. Die Deutschen haben wenigstens den ersten Schritt getan.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ich mir wünsche.</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/was-ich-mir-wunsche/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 18:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

		<category><![CDATA[Radio und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wogen gingen und gehen hoch seit Wolfgang Lorenz vom &#8220;Scheiß-Internet&#8221; gesprochen hat. Seine Aussagen haben viele aufgeregt.(1 2 3 4 5 6) Durchaus nicht im Konsens wie Michael Thurm beweist.
Ich glaube aber, dass es nun, nach aller angebrachter Entrüstung, Zeit ist wieder runter zu kommen und das Ganze in eine geordnete und sachliche Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wogen gingen und gehen hoch seit Wolfgang Lorenz vom &#8220;Scheiß-Internet&#8221; gesprochen hat. Seine Aussagen haben viele aufgeregt.(<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1226250835949" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/derstandard.at');" target="_blank">1</a> <a href="http://auchsehen.wordpress.com/2008/11/10/der-griff-in-den-gatsch/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/auchsehen.wordpress.com');" target="_blank">2</a> <a href="http://maymar.wordpress.com/2008/11/08/wolfgang-lorenz-und-das-internet/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/maymar.wordpress.com');">3</a> <a href="http://lukas.zinnagl.com/2008/11/scheiss-internet/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/lukas.zinnagl.com');" target="_blank">4</a> <a href="http://www.a2.org/blog/?p=87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.a2.org');" target="_blank">5</a> <a href="http://cutcopyandpaste.wordpress.com/2008/11/08/sabotage/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/cutcopyandpaste.wordpress.com');" target="_blank">6</a>) Durchaus nicht im Konsens wie <a href="http://michaelthurm.wordpress.com/2008/11/08/scheis-internet/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/michaelthurm.wordpress.com');" target="_blank">Michael Thurm</a> beweist.</p>
<p>Ich glaube aber, dass es nun, nach aller angebrachter Entrüstung, Zeit ist wieder runter zu kommen und das Ganze in eine geordnete und sachliche Diskussion zu bringen. Worüber diskutiert gehört, ist meiner Meinung nach, ja inzwischen klar geworden.</p>
<p><span id="more-165"></span></p>
<p>1. Wie kann man die ältere Generation dazu bringen sich mit neuen Medien zu beschäftigen und dadurch verhindern dass sie zu Analphabeten des 21. Jahrhunderts werden?</p>
<p>2. Wie kann man der jungen Generation Möglichkeiten bieten, auch außerhalb des Internets eine möglichst große Plattform zu schaffen?</p>
<p>3. Wie kann der ORF das Ruder herum reißen und wieder attraktiv für Jugendliche werden?</p>
<p>4. Wie kann die bestmögliche Symbiose aus Internet und Fernsehen aussehen?</p>
<p>5. Wie könnten unterschiedliche Generationen erstmals in der Geschichte (man möge mich korrigieren) miteinander und nicht gegeneinander arbeiten?</p>
<p>Ich glaube, dass es sich wirklich in diesem Generationenkonflikt manifestiert. Im Internet tummeln sich vor allem Junge und jung Gebliebene. Ich versteh das nicht. Mit der Entwicklung des Radios und des Fernsehens haben ja auch alle Generationen als Publikum teilgenommen. Warum funktioniert das beim Internet (mit dem Zusatz, dass das Publikum nun auch produziert) nicht?</p>
<p>Ich wünsche mir also eine offene, ehrliche und nicht ganz so emotionale Diskussion. Das beleidigt sein hat seinen Platz gehabt und war notwendig. Jetzt scheinen sich endlich genug kluge und hoffentlich auch ein paar einflussreiche Köpfe öffentlich darüber Gedanken zu machen. Ob das jedoch mit einer Plattform wie <a href="http://scheissinternet.at/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/scheissinternet.at');" target="_blank">www.scheissinternet.at</a> funktioniert wage ich zu bezweifeln.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Internet als Leitmedium?</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/das-internet-als-leitmedium/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 16:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

		<category><![CDATA[my2cents]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[oder: Wer kann schon in die Zukunft voraussagen?
Klar. Das Leitmedium Nummer eins heißt selbst heute noch &#8220;Fernsehen&#8221;. Trotzdem beginnt das Internet endlich seine Stärken auszuspielen. Onlinejournalismus.de berichtet, dass in Dänemark erstmals Zeitungen, aufgrund des frühen Redaktionsschluss, bei der US-Präsidentschaftswahl ihre Internetadresse als Schlagzeile hatten. Aber kann man das Internet als Leitmedium bezeichnen? Kann man heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder: Wer kann schon in die Zukunft voraussagen?</p>
<p>Klar. Das Leitmedium Nummer eins heißt selbst heute noch &#8220;Fernsehen&#8221;. Trotzdem beginnt das Internet endlich seine Stärken auszuspielen. <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2008/11/10/online-first-in-daenemark/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.onlinejournalismus.de');" target="_blank">Onlinejournalismus.de </a>berichtet, dass in Dänemark erstmals Zeitungen, aufgrund des frühen Redaktionsschluss, bei der US-Präsidentschaftswahl ihre Internetadresse als Schlagzeile hatten. Aber kann man das Internet als Leitmedium bezeichnen? Kann man heute überhaupt noch Prognosen für die Zukunft treffen?</p>
<p><span id="more-164"></span></p>
<p>&#8220;Mehr auf <a href="http://politiken.dk/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/politiken.dk');" target="_blank">politiken.dk</a>&#8221; heißt auf der Titelseite der gleichnamigen dänischen Tageszeitung und für mich stellt sich deswegen die große Frage: Wird das Internet aufgrund des enormen Zeitvorteils in Zukunft ein Leitmedium sein?</p>
<p>Das ist schwer zu sagen. Und in einer multimedialen Welt von einem Leitmedium zu sprechen ist ohnehin widersprüchlich. Die Symbiose aus allen Branchen wird wohl die Lösung sein. Zu groß ist die</p>
<p>Wer versteht schon die Zukunft? Sie verändert sich so schnell wie noch nie. Vor 20 Jahren gab es noch zwei Weltmächte. Wer hätte damals gedacht, dass China und Indien je eine so große Rolle Spielen würde. Wer hätte sich damals gedacht, dass es das Internet in diesen Dimensionen überhaupt geben kann. Zu sehr klafft die Akzeptanz der verschiedenen Generationen für die jeweiligen Medien auseinander.</p>
<p>Ein weiterer Gedankenanstoß warum man in der heutigen Zeit keine Prognosen mehr stellen sollte:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pMcfrLYDm2U&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/pMcfrLYDm2U&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>(Gefunden auf <a href="http://hilfe-beim-leben.de/2008/11/das-internet-erobert-die-welt/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/hilfe-beim-leben.de');" target="_blank">&#8220;Hilfe beim Leben&#8221;</a>)</p>
<p>Ohne diese Überlegungen wird es schwierig werden eine Diskussion über die Zukunft der Medienlandschaft zu führen.</p>
<p>NACHTRAG: Aber natürlich ist auch <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/denn-was-man-schwarz-auf-weiss-besitzt/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.stefan-niggemeier.de');" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> Recht zu geben, wenn er darauf hinweist, dass es am Tag nach der US-Wahl gerade um die Zeitungen ging, wenn man sich in eine Warteschlange einreihte. Niggemeier sieht darin eine gute Woche für die Zeitungen.</p>
<p>Aber vielleicht lag das auch daran, dass man Internetseiten eben jederzeit konsumieren kann. Auch ein gewisser nostalgischer Wert ist nicht abzusprechen. Wer sonst würde die Zeitungen nun bei Ebay (siehe Internet!) kaufen. Eine historische Zeitung ist immer noch mehr wert als in historischer <a href="http://www.lostremote.com/2008/11/04/historic-obama-home-pages/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.lostremote.com');" target="_blank">Screenshot</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/das-internet-als-leitmedium/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Poetische Gedanken zum Internet</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/poetische-gedanken-zum-internet/</link>
		<comments>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/poetische-gedanken-zum-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 16:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nachrichtenfluss.net/?p=163</guid>
		<description><![CDATA[Mein Studienkollege Josef Gasteiger hat folgenden Beitrag bei einem Poetry-Slam in den Weiten des Netz gefunden und gepostet. Danke! Du hast da einen tollen Text gefunden.
Die beste Stelle: Wer hat diesen Text vor 20 Jahren schon verstanden?
Nur mal so als weiterer Gedankenanstoß zum Aufreger von gestern (dritter Link). Die Kultur hat sich in den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Studienkollege Josef Gasteiger hat folgenden Beitrag bei einem Poetry-Slam in den Weiten des Netz gefunden und <a href="http://community.fh-joanneum.at/elgg/gastej/weblog/1759.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/community.fh-joanneum.at');" target="_blank">gepostet.</a> Danke! Du hast da einen tollen Text gefunden.</p>
<p>Die beste Stelle: Wer hat diesen Text vor 20 Jahren schon verstanden?</p>
<p>Nur mal so als weiterer Gedankenanstoß zum <a href="http://michaelthurm.wordpress.com/2008/11/08/scheis-internet/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/michaelthurm.wordpress.com');" target="_blank">Aufreger </a>von <a href="http://sebastianbauer.wordpress.com/2008/11/08/wolfgang-lorenz/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/sebastianbauer.wordpress.com');" target="_blank">gestern</a> <a href="http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/11/orf-programmdir.html#disqus_thread" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/heinz.typepad.com');" target="_blank">(dritter Link)</a>. Die Kultur hat sich in den letzten 20 Jahren wohl tatsächlich grundlegend geändert. Man nehme allein schon das Genre des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poetry_Slam#Ursprung_und_Entwicklung" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Poetry Slams</a>. Nach Österreich ist dieses nämlich angeblich erst 1999 gekommen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zsBTRAqcjSw&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zsBTRAqcjSw&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet killed the Print Star - die Flucht ins Netz</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/internet-killed-the-print-star-die-flucht-ins-netz/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 21:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

		<category><![CDATA[Printmedien]]></category>

		<category><![CDATA[my2cents]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in Deutschland gerade erst beginnt, jagt in Amerika einen Höhepunkt nach dem anderen. Die Printprodukte müssen sparen und sparen sich bei manchen Titeln zu Tode.
Nicht ohne Ironie, dokumentieren nun Internetseiten welche Magazintitel über den Jordan gegangen sind.

Manche dieser Titel waren ohne Zweifel einfach nur schlecht. Trotzdem zeigt es, wie schwierig es für das Printsegment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was in Deutschland gerade erst beginnt, jagt in Amerika einen Höhepunkt nach dem anderen. Die Printprodukte müssen sparen und sparen sich bei manchen Titeln zu Tode.</p>
<p>Nicht ohne Ironie, dokumentieren nun <a href="http://www.magazinedeathpool.com/photos/museum_of_dead_magaz/book.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.magazinedeathpool.com');" target="_blank">Internetseiten </a>welche Magazintitel über den Jordan gegangen sind.</p>
<p><span id="more-162"></span></p>
<p>Manche dieser Titel waren ohne Zweifel einfach nur schlecht. Trotzdem zeigt es, wie schwierig es für das Printsegment geworden ist. Die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/gemetzel_unter_den_westlichen_medien_1.1228419.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.nzz.ch');" target="_blank">Neue Züricher Zeit </a>berichtet, dass zum Beispiel die größte Tageszeitung der USA &#8220;USA today&#8221; 10% seiner Mitarbeiter kündigen wird. Das sind 3500 Jobs.</p>
<p>Die <a href="http://www.nytimes.com/2008/10/29/business/media/29paper.html?_r=1&amp;hp&amp;oref=slogin" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.nytimes.com');" target="_blank">New York Times</a> berichtete Ende Oktober, dass der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Science_Monitor" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">&#8220;Christian Science Monitor&#8221;</a> praktisch zur Gänze ins Web flüchtet. Nur noch am Wochenende soll eine Printausgabe erscheinen.</p>
<p>Passend zum Thema: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Wales" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Jimmy Wales</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Keen" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Andrew Keen</a> diskutieren über: &#8220;Has the Internet Killed Print Journalism?&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/A_MaGHrPI_0&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/A_MaGHrPI_0&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>my2cents: Ich glaube im Internet können die Printprodukte überleben. Man muss jedoch erkennen, dass professioneller Journalismus auch im Internet (finanziell?) möglich ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ist dem ORF die Zukunft &#8220;scheiß egal&#8221;?</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/ist-dem-orf-die-zukunft-scheisegal/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 00:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

		<category><![CDATA[Radio und Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[my2cents]]></category>

		<category><![CDATA[ORF]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, ich war nicht persönlich dabei. Ich kenne jedoch Sebastian Bauer persönlich und vertraue seiner Aussage. Wolfgang Lorenz, seines Zeichens Programmdirektor beim ORF, hat sich am Elevate Festival zu einfach unmöglichen Äußerungen hinreißen lassen.

Wie Sebastian Bauer in seinem Blog berichtet, ist Wolfgang Lorenz bei einer Podiumsdiskussion der Faden vollkommen aus der Hand gerutscht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich war nicht persönlich dabei. Ich kenne jedoch Sebastian Bauer persönlich und vertraue seiner Aussage. <a href="http://kundendienst.orf.at/unternehmen/menschen/geschaeftsfuehrung/lorenz.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kundendienst.orf.at');" target="_blank">Wolfgang Lorenz</a>, seines Zeichens Programmdirektor beim ORF, hat sich am Elevate Festival zu einfach unmöglichen Äußerungen hinreißen lassen.</p>
<p><span id="more-161"></span></p>
<p>Wie Sebastian Bauer in seinem Blog berichtet, ist Wolfgang Lorenz bei einer Podiumsdiskussion der Faden vollkommen aus der Hand gerutscht. Ihm sei das &#8220;scheiß Internet&#8221; egal und er sei gar nicht an einem jungen Publikum interessiert. <a href="http://sebastianbauer.wordpress.com/2008/11/08/wolfgang-lorenz/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/sebastianbauer.wordpress.com');" target="_blank">Lest selbst nach. </a></p>
<p>Es ist dramatisch, wenn sich ein öffentlich rechtlicher Sender, repräsentiert vom Programmdirektor, hinstellt und sich so disqualifiziert. Offensichtlich verkennt man dort das Potential des weltweiten Netzes. Man hat zwar auch im Internet eine der stärksten Plattformen. Der ORF schafft es dort jedoch schon seit langem nicht zeitgemäße Inhalte zu liefern. Kaum Video und Audio, meist nur Meldungen aus den Nachrichtenagenturen.</p>
<p>Naja, aber da sie das junge Publikum eh nicht wollen, macht der ORF nichts verkehrt. Alternativen gibt es ja inzwischen genug, wie Schneeengel heute <a href="http://schneeengel.de/blog/?p=364" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/schneeengel.de');" target="_blank">schreibt</a>. Privatradio gibt es auch und das Internet bietet ja ohnehin zahllose Möglichkeiten. Auch die Medienwelt ist globalisiert. Da sollte sich ein Quasi - Monopolist wie der ORF nicht so sicher fühlen.</p>
<p>NACHTRAG: <a href="http://twitter.com/zwitterdotcom/status/995733559" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Zwitterdotcom </a>hat mich per Twitter korrigiert. Nicht der gesamte ORF scheint so zu denken. Karl Pachner von ORF.at war auch bei der Podiumsdiskussion und hat nicht im Sinne von Lorenz geredet. Trotzdem muss man festhalten, dass Lorenz den Sender genauso wenn nicht mehr repräsentiert als der Geschäftsführer der Online-Sparte.</p>
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		</item>
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		<title>Ein Plädoyer für die Stenografen</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/ein-pladoyer-fur-die-stenografen/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[my2cents]]></category>

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		<description><![CDATA[Stenografen sind ein aussterbender Beruf. Klar, es gibt Diktiergeräte, die erleichtern die Arbeit. Manchmal sieht man sie aber noch und dann sind sie meistens eine Bereicherung.
Zum Beispiel im Krankenhaus, genauer in der Notaufnahme des UKH Graz. Gut, der Stenograf schreibt zwar nicht mehr Steno, er tippt die Diagnosen gleich direkt in den Computer. Aber der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stenografen sind ein aussterbender Beruf. Klar, es gibt Diktiergeräte, die erleichtern die Arbeit. Manchmal sieht man sie aber noch und dann sind sie meistens eine Bereicherung.</p>
<p>Zum Beispiel im Krankenhaus, genauer in der Notaufnahme des UKH Graz. Gut, der Stenograf schreibt zwar nicht mehr Steno, er tippt die Diagnosen gleich direkt in den Computer. Aber der Arzt hat seinen Kopf und beide Hände frei um sich ganz dem Patienten zu widmen.</p>
<p>Bei Gericht ist die Grundsituation ähnlich und da wurde ich bitter enttäuscht.</p>
<p><span id="more-160"></span></p>
<p>Am Montag habe ich die Verhandlung über den <a href="http://www.kleinezeitung.at/steiermark/1614759/index.do" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kleinezeitung.at');" target="_blank">Tod eines 16 Jährigen durch eine Überdosis Substitol </a>verfolgt. Vier Angeklagte, Drogenhandel, Körperverletzung, Fahrlässige Tötung, eine verworrene Situation. Ein Gutachter, eine Staatsanwältin, vier Verteidiger (eigentlich fünf), zwei Richter, drei Schöffen. Es war jede Menge los und die Situation war alles andere als übersichtlich.</p>
<p>Und was ist passiert. Die Aussagen der Angeklagten wurde wie folgt protokolliert. Der vorsitzende Richter stellt eine Frage. Die Angeklagte antwortet. Der Richter flüstert die Antwort auf das Diktiergerät. Der Richter besinnt sich auf die Frage. Stellt die nächste Frage nur um die Antwort wieder aufs Diktiergerät zu sprechen.</p>
<p>Der Richter wird durch das ganze Spiel abgelenkt und kann sich nicht mit voller Aufmerksamkeit seiner eigentlichen Aufgabe, nämlich das fällen von Urteilen, widmen.</p>
<p>Ein Stenograf würde dem ganzen Abhilfe schaffen. Die Urteile würden besser werden, es würden Arbeitsplätze geschaffen und nicht zuletzt die Würde des Gerichts wäre einfach eine andere.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Afrika in die Schlagzeilen kommt, dann nur so.</title>
		<link>http://www.nachrichtenfluss.net/2008/11/wenn-afrika-in-die-schlagzeilen-kommt-dann-nur-so/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 18:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Printmedien]]></category>

		<category><![CDATA[my2cents]]></category>

		<category><![CDATA[Afrika]]></category>

		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer öfter höre ist, dass Afrika eine zu geringe Rolle in den Medien spielt. Zu weit, sowohl geografisch als auch geistig, sei der Kontinent von uns entfernt. Wenn Afrika in den Medien vorkommt dann nur negativ oder mit europäischen Bezug. Die zwei aktuellen Meldungen sind ein gutes Beispiel dafür. Leider haben sie auch einen Medien-Bezug. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer öfter höre ist, dass Afrika eine zu geringe Rolle in den Medien spielt. Zu weit, sowohl geografisch als auch geistig, sei der Kontinent von uns entfernt. Wenn Afrika in den Medien vorkommt dann nur negativ oder mit europäischen Bezug. Die zwei aktuellen Meldungen sind ein gutes Beispiel dafür. Leider haben sie auch einen Medien-Bezug. Wie bitte sollen westliche Medien aus Afrika berichten, wenn im Sudan die Journalisten im Hungerstreik sind und im Kongo ein deutscher Journalist entführt wird.</p>
<p><span id="more-159"></span></p>
<p>Klar, wenn zensiert wird kann man nicht berichten. Dass jetzt 150 Journalisten deswegen in den Hungerstreik treten ist, angesichts der politischen Umstände umso mutiger. Angeblich soll es ja seit 2005 Pressefreiheit im Sudan geben. Gefunden habe ich diese Meldung bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,588369,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">Spiegel Online</a>. Ohne Pressefreiheit gibt es nun mal keine gute Berichterstattung aus Afrika</p>
<p>Thomas Scheen hat es noch schilmmer getroffen. Er wurde, als Journalist für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, im Kongo entführt. Das berichtet der <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1225702660520.shtml" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.ksta.de');" target="_blank">Kölner Stadtanzeiger</a> unter Berufung auf afp und rtr. Viele werden jetzt wieder aufschreien. Er hätte es besser wissen müssen und sich in diesen Ländern nicht aufhalten dürfen. Er ist unnötiges Risiko eingegangen. Selbst schuld wenn man dort hin fährt und wenn er befreit wird, soll er sich das gefälligst selbst bezahlen.</p>
<p>Was jetzt nun? Wer mehr Berichterstattung aus Afrika fordert, muss Journalisten auch die Möglichkeit geben, sich dort sicher zu fühlen. Oder ihnen zumindest die Gewissheit geben, dass alles für ihre Sicherheit getan wird.</p>
]]></content:encoded>
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