Als jemand, der 2004 in Florida gearbeitet hat kann ich den Kommentar von Elisabeth Oberndorfer auf Standard.at nur unterschreiben. Ist die USA jetzt auf einmal nicht mehr böse? Ich sage, dass die USA in vielen Bereichen kritikwürdig ist und wahrscheinlich kritikwürdig bleibt. Aber, dass die Verhältnismäßigkeit wieder hergestellt werden muss.
Eigentlich hat ja nicht Amerika gewählt sondern schlicht die Vereinigten Staaten von Amerika. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied, trotzdem wählen sie dort den mächtigsten Mann der Welt. Seis drum. Als Weltleader (Führer ist so ein böses Wort) hat sich Barrack Obama ja schon in Berlin vor 200.000 Leuten vorgestellt.
Ob er tatsächlich Präsident wird, wissen wir immer noch nicht genau. Das Rennen ist einfach zu knapp. Aber Obama scheint gerade in den Battlegrounds gut im Rennen zu liegen. Versteht mich nicht falsch, Obama ist trotzdem noch besser als jeder Republikaner und der Gedanke, dass Sarah Palin irgendeine Form von Macht bekommt macht mir Angst. Trotzdem…
Entdeckt über Helge. Larry Lessing, Professor an der Stanford Law School, in einem sehr sehr guten Vortrag zum Thema Copyright. Copyright im User Generated Content einzuklagen ist, als ob man Flugzeuge wegen unerlaubten Betreten des Grundstückes verklagen würde. Mit solchen Vergleichen fordert er mehr Hausverstand wenn es ums Copyright geht. Spannender Vergleich, toller Vortag. Dauert 19 Minuten. Sehr empfehlenswert.
Zu sehen ist Martin Schemeth, seineszeichens Pressesprecher von Landesrätin Bettina Vollath, im Rahmen der montäglichen Pressekonferenz der steirischen Landesregierung. Der US-Wahlkampf ja jedoch kein offizielles Thema. Trotzdem irgendwie sympatisch. Danke an Lukas fürs posten, wer ein iPhone hat kann auch gute Fotos machen.
Das war ja auch irgendwie klar. Jede Wirtschaftskrise ist gleichzeitig immer eine Anzeigenkrise. Unternehmen die Schwierigkeiten haben werben einfach weniger. Die unmittelbare Folge: Jede Anzeigenkrise ist eine Medienkrise. Und diese Medienkrise hat nun auch Deutschland erreicht und wird wohl nach Österreich weiterwandern.
Was tut man, wenn man 48 Stunden keine Unterhaltungselektronik hat. Sat1 hat es ausprobiert und einer Familie alles weggenommen. Fernseher, Computer, Radio. Die Folgen waren dramatisch.
Heute hatte ich die einmalige Gelegenheit in einer Vorabvorstellung die neue Doku von Erwin Wagenhofer zu sehen. Seine Erstlingsdoku “We feed the world” hat hohe Erwartungen an sein Nachfolgewerk gestellt.
Die logische Schlussfolgerung aus “We feed the world”, wo die globalisierte Lebensmittelindustrie dokumentiert wurde, war die Finanzindustrie zu beleuchten. Durch die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen hat Wagenhofer genau den richtigen Zeitpunkt erwischt um dieses Thema aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Eigentlich hätte die Veranstaltung “Macht. Journalismus. Demokratie. krank?” heißen sollen. Der oben genannte Titel scheint mir jedoch besser geeignet. Heute Abend trafen sich in einer, von der steirischen ÖVP, organisierten Podiumsdiskussion eine hochkarätige Journalistenrunde um über die Machtgefüge im österreichischen Journalismus zu reden.
Folgende Presseaussendung ist jetzt nicht unbedingt aus einem Lehrbuch gegriffen. Sie landete in alle möglichen Verteiler im Land Steiermark. Dem Motto “Schlechte Aktionen auf Andere schieben und gleich eine gute Alibiaktion nachschießen.” entsprechend, könnte dies ein besonders schönes Beispiel für PR sein. Aufgezeigt von einem Kollegen möchte ich diese Presseaussendung unkommentiert posten.